Gemütliche Moderne

Martin Wetschers Trendbericht von der Kölner Möbelmesse 2015

"Handwerkliche Perfektion, edelste Materialien sowie runde, organische Formen: Auf der imm cologne 2015 waren die Themen Entschleunigung und Aufwertung der Rolle des eigenen Zuhauses tonangebend."

© Bilder und Text Martin Wetscher

Bewusste Auseinandersetzung

Das Stichwort „grün“ erlebt dieses Jahr ebenfalls einen erneuten Aufschwung. Sich wohlüberlegt einzurichten, seine private Umgebung bewusst nicht mit der Massenware billiger Kaufhäuser vollzuräumen, sondern gezielt Möbel, Leuchten und Wohnaccessoires mit besonderer Qualität, einzigartiger Herkunft und nicht zuletzt bester Verarbeitung auszuwählen. Diese bewusste Auseinandersetzung an sich ist schon nachhaltig und lässt einen in einer neuen Langsamkeit ruhen.

Wilder Stilmix

Auf alle Fälle neu ist ein wildes Mischen ganz unterschiedlicher Stile und Qualitäten. Ein „Ton in Ton“ hört sich auch immer dann gleich auf, wenn schnelllebig gleichsam Partner und Wohnung öfters wechseln, weshalb dieser Trend sicherlich zum aktuellen Zeitgeist passt. Neues kommt hinzu, Liebgewonnenes zeichnet Lebenswege nach, einiges wird zurückgelassen. Ein diesbezüglicher gemeinsamer Nenner spiegelt dem Betrachter den Bewohner und jenes unsichtbare Band, das diese Dinge mit dessen Leben verbindet, wider. Ein Fokus liegt 2015 auch auf dem „Kuschelfaktor“: Runde, organische Formen mit Anleihen aus den 50-er und 60-er Jahren stehen in Kontrast zum geradlinigen, perfektionistischen Design der letzten Jahre. Einzig Muster, Farben und Ornamente wollen nicht so recht zurück ins Biedermeier. Hier rücken vor allem Dessins mit geometrischen Strukturen in den Mittelpunkt.

Individualität & Handwerk

Dort, wo sich der große Trend zur Individualität authentischer zeigt, lebt das Handwerk! Damit einher geht die Verwendung besonderer, einzigartiger Materialien, welche zusätzlich durch perfekte, fachmännische Verarbeitung veredelt werden. Gerade bei den Hölzern ist die verwendete Bandbreite so groß wie nie, von dunklen, edlen Varianten über alle Nussarten bis hin zur hellen Eiche oder auch aktuell der Ulme ist für jeden Geschmack und Stil das Passende dabei. 

Ungewohnte Materialien und raffinierte Farbrythmen

Überraschend finden sich aber auch ungewohnte Materialien im Möbelbau, wie beispielsweise edle Natursteine mit besonders starker Zeichnung, Stahl, Messing, Bronze, Kupfer oder Beton, welche neue Eindrücke schaffen. Generell zeigten sich die Präsentationen sehr elegant und fein abgestimmt in Beige und Grautönen, kontrastiert durch Farbtupfer in Brombeer, Aubergine, Weinrot oder erfrischendem Gelb. Zudem findet man alle Schattierungen von Blau und Grün. Raffiniert eingesetzte Farb-Rhythmen im Raum begeistern auch durch den verspielten Einsatz des neuen LED-Lichtes, das gestalterisch schier unendliche Möglichkeiten eröffnet.

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